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Württemberg, Große Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft (3. Modell), Trägerportrait

Wohl Königreich Württemberg, Portraitphoto eines Herrn im Anzug.

Er trägt am Hals die Große Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft am Bande des Kronordens mit dem Portrait König Wilhelm II. sowie ein 7er Miniatur-Kettchen wohl mit den Miniaturen zum Ritterkreuz des Kronordens, dem Ritterkreuz I. Klasse des Friedrichsordens, dem Ritterkreuz I. Klasse des sächsischen Albrechtsordens sowie verschiedener – wohl teils wiederum württembergischer – Medaillen.

Bildgröße etwa 19 cm x 12 cm, Gesamtgröße mit Passepartout etwa 28 cm x 20 cm. Undatiert und ohne Ortsangabe, lediglich – wohl durch den Photographen – auf dem Passepartout in Bleistift signiert.

Die Aufnahme in guter Erhaltung ohne nennenswerte Schäden, jedoch leider nicht sehr tiefenscharf, sodass Details – vor allem der Miniaturen – etwas verloren gehen.

Die Große Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft wurde durch König Wilhelm I. am 14. März 1824 „zur Belohnung für gelungene literarische Werke, für neue industrielle Produktionen und dergleichen“ ohne Erlass von Statuten gestiftet. Erst durch Entschließung vom 1. Dezember 1836 wurde die Kleine Goldene Medaille gestiftet. Die Medaillen konnten am Komturband des Kronordens, am Komturband des Friedrichsordens oder in nichttragbarer Ausführung verliehen werden. Unter Wilhelm II. erfolgten insgesamt 66 Verleihungen, davon 34 am Band des Kronordens, 28 am Band des Friedrichordens sowie 4 nichttragbare. Für eine namentliche Aufzählung sämtlicher Träger*innen vgl. Klein/Raff, S. 144/145.

Literatur: Klein, Ulrich und Raff, Albert: Die Württembergischen Medaillen von 1864–1933 (einschließlich der Orden und Ehrenzeichen). Stuttgart 2010. S. 143 ff.

Artikelnummer: 02907
85,00 €