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Deutsches Reich, Verwundetenabzeichen in Silber (2. Form), von Klein & Quenzer, Idar-Oberstein

Deutsches Reich, Verwundetenabzeichen in Silber, verliehen 1939 bis 1945.

Exemplar der standardisierten, wohl spätestens ab 1941 verausgabten Form in einer eher späten Fertigung. Kriegsmetall massiv geprägt, an buntmetallener, dünner Rundnadel. Rückseitig erhaben mitgeprägte Herstellerkennzeichnung „65“ der Firma Klein & Quenzer, Idar-Oberstein.

Die Versilberung nur noch in Resten erhalten. Hiervon abgesehen ordentliche, etwas getragene Erhaltung, ohne nennenswerte Korrosionsspuren.

Das Verwundetenabzeichen wurde am 1. September 1939 durch Adolf Hitler in drei Stufen – Gold, Silber und Schwarz – gestiftet, um damit Soldaten auszuzeichnen, die im Zweiten Weltkrieg durch Feindeinwirkung, unverschuldet durch eigene Kampfmittel oder schwere Erfrierungen bei Kampfhandlungen verletzt wurden. Für ein- und zweimalige Verwundung wurde es in Schwarz, für drei- und viermalige in Silber und ab fünf Verwundungen in Gold verliehen. Bei schweren Verletzungen konnte hiervon abgewichen werden. Frühere Verwundungen wurden angerechnet.

Artikelnummer: 03121
60,00 €