bg-head2.png

Deutsches Reich, Deutsches Kreuz in Silber, in 57er-Trageweise

Deutsches Reich, Kriegsorden des Deutschen Kreuzes, Deutsches Kreuz in Silber, verliehen 1941 bis 1945.

Fertigung in der gemäß Ordengesetz von 1957 zum Tragen in der Bundesrepublik wieder zugelassenen Ausführung ohne Hakenkreuz, sog. „57er-Ausführung“. Buntmetall mehrteilig gefertigt, matt versilbert, teils lackiert, der rote Ring unter dem Lorbeerkranz wohl emailliert, an runder Tragenadel. Ohne Herstellerpunzierung.

Gute, etwas getragene Erhaltung, die Rückseite tragebedingt leicht zerkratzt, außerdem die mattsilberne Rückplatte unter der KVK-Auflage ungleichmäßig patiniert. Die graue Lackierung beinahe vollständig erhalten.

Der Kriegsorden des Deutschen Kreuzes war durch den „Führer“ Adolf Hitler mit Verfügung vom 28. September 1941 in zwei Abteilungen – Gold und Silber – gestiftet worden. Für „vielfach bewiesene außergewöhnliche Tapferkeit oder für vielfache hervorragende Verdienste in der Truppenführung“ wurde es in Gold, „für vielfache außergewöhnliche Verdienste in der militärischen Kriegsführung“ in Silber verliehen. Verleihungsvoraussetzung war der Besitz des EK1 bzw. des KVKs I. Klasse mit Schwertern. Das Deutsche Kreuz in Gold soll etwa 26.000-, das Deutsche Kreuz in Silber etwa 2500-mal verliehen worden sein.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 29–31.

Artikelnummer: 03365
280,00 €