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Albanien, Krönungsmedaille des Prinzen Wilhelm zu Wied

Fürstentum Albanien, Erinnerungsmedaille an die Krönung des Prinzen Wilhelm zu Wied zum souveränen Fürsten von Albanien, verliehen 1914.

Hochovale Medaille, Bronze geprägt und patiniert, an kantiger Ringöse mit Bandring.

Gute, leicht getragene Erhaltung, lediglich etwas fleckig. An etwas zerschlissenem, konfektioniertem Band.

Interessante und nicht allzu häufige Medaille zur deutsch-albanischen Geschichte!

Im Mai 1913 wurde Wilhelm zu Wied (1876–1945) auf Vorschlag seiner Tante, der rumänischen Königin Elisabeth, von achtzehn albanischen Gesandten in Neuwied aufgesucht, die ihm die albanische Krone anboten. Er betrat am 7. März 1914 zum ersten Mal albanischen Boden, wusste aber politisch nicht Fuß zu fassen. Der Ausbruch des Weltkrieges machte seine Lage ausweglos und so verließ er am 3. September 1914, nach nur sechs Monaten „Herrschaft“, schließlich das Fürstentum. Als Fürst von Albanien hat er nie abgedankt und forderte 1917, als er bereits wieder als Königlich Preußischer Offizier diente und im Weltkrieg kämpfte, noch immer seine Wiedereinsetzung. Seit 1925 lebte er in Rumänien, wo er 1945 verstarb.

Artikelnummer: 03577
180,00 €