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Braunschweig, Orden Heinrichs des Löwen, Ritterkreuz I. Klasse, Trägerportrait

Reichslande Elsass-Lothringen, Portraitphoto eines preußischen Stabsoffiziers in Uniform mit Epauletten. Er trägt eine 4er Ordensschnalle, an der sich folgende Auszeichnungen befinden:

- Preußen, Roter-Adler-Orden (5. Modell), IV. Klasse (2. Ausgabe);
- Preußen, Dienstauszeichnungskreuz für 25 Dienstjahre der Offiziere;
- Preußen, Kaiser-Wilhelm-Erinnerungsmedaille;
- Braunschweig, Orden Heinrichs des Löwen, Ritterkreuz I. oder II. Klasse.

Kabinettphoto, etwa 16,5 cm x 10,5 cm, aufgenommen bei E. Jacobi in Metz, um 1910. Undatiert und unbeschriftet, jedoch mit geringem Aufwand sicherlich identifizierbar.

Das Bild insgesamt leicht stockfleckig, ansonsten in altersgemäß guter Erhaltung.

Der Herzoglich Braunschweigische Orden Heinrichs des Löwen wurde durch Herzog Wilhelm am 25. April 1834 in vier Klassen nebst affiliierten Verdienstkreuzen gestiftet, „um Diejenigen zu belohnen, welche in Unserm Dienste sich ausgezeichnet, durch höhere bürgerliche oder militärische Tugenden sich besondere Verdienste erworben, oder durch Kunst und Wissenschaft sich rühmlich hervorgetan haben“. Im Lauf des über 80-jährigen Bestehens erfolgten zahlreiche Änderungen und Erweiterungen. Der Orden erlosch 1918 mit der Abdankung des Herzogs. Über den gesamten Verleihungszeitraum wurde, ohne Schwerter, das Ritterkreuz I. Klasse insgesamt 1436-mal, das Ritterkreuz II. Klasse 1696-mal verliehen.

Literatur: Graf Klenau, Arnhard. Orden in Deutschland und Österreich. Band II: Deutsche Staaten (1806–1918). Teil I: Anhalt–Hannover. Offenbach 2008. S. 152–175.

Artikelnummer: 03606
35,00 €