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Sachsen, Kriegsverdienstkreuz, Trägerportrait

Königreich Preußen, Portraitphotographie eines Veteranen des Krieges von 1870/71 und altgedienten Staatsbeamten im Zivilanzug.

Er trägt eine 7er Ordensschnalle, an der sich folgende Auszeichnungen befinden:
- Preußen, Eisernes Kreuz 1914 am weißen Bande für Verdienste in der Heimat;
- Preußen, Roter-Adler-Orden (5. Modell), IV. Klasse mit Jubiläumszahl 50;
- Sachsen, Kriegsverdienstkreuz;
- Sachsen, Albrechtsorden (2. Modell), Ritterkreuz II. Klasse;
- Sachsen, Landwehr-Dienstauszeichnung II. Klasse (2. Modell);
- Preußen, Kriegsdenkmünze 1870/71 in Bronze, mit einer Gefechtsspange;
- Preußen, Kaiser-Wilhelm-Erinnerungsmedaille.

Postkartenformat, ohne Orts- oder Atelierangabe, ungelaufen und undatiert, wohl noch aus der Zeit des Weltkrieges stammend. Vorderseitig dreizeilige Widmung „Zur freundlichen Erinnerung / an Rechnungsrat / W. Miersch“ in Tinte.

Die rechte untere Ecke geknickt, in diesem Bereich angeschmutzt. Hiervon abgesehen altersgemäß gute Erhaltung ohne weitere Mängel.

Ex Sammlung Richard „Rick Research“ Lundström, Oxford (MA), USA.

Das Kriegsverdienstkreuz wurde durch König Friedrich August III. am 30. Oktober 1915 „zur Anerkennung besonderer vaterländischer Betätigung während des gegenwärtigen Krieges“ in einer Klasse gestiftet. Nicht erhalten konnten es Träger anderer sächsischer Kriegsauszeichnungen. Auf der Ordensschnalle wurde es vor allen sächsischen Friedensauszeichnungen getragen. Insgesamt dürften etwa 10.000 Kriegsverdienstkreuze verliehen worden sein.

Literatur: Volle, Henning. Stiftungen und Erneuerungen von deutschen Orden und Ehrenzeichen im Ersten Weltkrieg. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V. (DGO), Konstanz am Bodensee 2014. Vgl. S. 87.

Artikelnummer: 03627
50,00 €