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Österreich, Goldene Zivil-Ehrenmedaille II. Klasse (1. Modell) des Bernhard v. Beck

Kaisertum Österreich, Goldene Zivil-Ehrenmedaille II. Klasse, verliehen 1838 bis 1850.

Exemplar des ersten, bis 1848 verliehenen Modells mit Portrait Kaiser Ferdinand I. Gold geprägt, etwa 39 mm, an parallel angelöteter, muschelförmiger Agraffe, diese privat um einen starr angelöteten, runden Bandring ergänzt. Rückseitig latinisierte, zweizeilige Namensgravur „Bernardi / Beck.“

Ordentliche, jedoch sichtlich getragene Erhaltung mit einem größeren Randfehler sowie insgesamt tragebedingt, vor allem rückseitig, etwas zerkratzt. Ohne Band.

Dazu zwei moderne Abzüge von Portraitphotos Bernhard von Becks in Uniform, auf denen er jeweils diese Medaille an drittletzter Stelle der großen Ordensschnalle trägt.

Der spätere Königlich Preußische Generalarzt und Korpsarzt des Königlich Preußischen XIV. Armeekorps in Karlsruhe Bernhard von Beck (1821–1894) war 1848, als der Krieg in Italien ausbrach, in das österreichische Hauptquartier geeilt „und war auf den Schlachtfeldern und in den Hospitälern mit Auszeichnung und Aufopferung thätig“. Diese seine erste Auszeichnung soll er dort aus den Händen des greisen Feldmarschalls Radetzky erhalten haben; zahlreiche weitere folgten.

Artikelnummer: 03753
8.500,00 €