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Deutsches Reich, Schlesisches Bewährungsabzeichen „Schlesischer Adler“, 2. Stufe, zwei 4er Feldspangen

Deutsches Reich, Ensemble zweier 4er Feldspangen eines Weltkriegsveteranen und Wehrmachtsangehörigen, Heer oder Kriegsmarine, für folgende Auszeichnungen:

- Preußen, Eisernes Kreuz 1914 II. Klasse;
- Deutsches Reich, Ehrenkreuz für Frontkämpfer des Weltkrieges 1914–1918;
- Deutsches Reich, Schlesisches Bewährungsabzeichen „Schlesischer Adler“, 2. Stufe;
- Deutsches Reich, Wehrmacht-Dienstauszeichnung I. oder III. Klasse.

Straff montierte Bänder, das DA-Band mit vergoldetem Heeres- bzw. Kriegsmarine-Adler. Rückseitig, anstelle einer Stoffabdeckung, jeweils Etiketten der Firma Paul Nitze, Potsdam; einmal ein größeres, blaues, einmal zwei kleinere, schwarze.

Der einzelne, vergoldete Adler entgegen der Tragevorschrift, nach der die I. mit der III. Klasse, die II. mit der IV., die III. mit der IV. und letztere natürlich ggf. auch alleine getragen wurde, weswegen die Stufe hier nicht bestimmbar ist.

Beide Spangen in guter, getragener Erhaltung, die Bänder der einen etwas verblasst.

Das Schlesische Bewährungsabzeichen wurde am 16. Juni 1919 durch das General-Kommando der VI. Armeekorps gestiftet. Es war bestimmt für die Angehörigen der diesem unterstellten Grenzschutzformationen, und zwar in der I. Stufe nach sechsmonatiger, in der II. Stufe nach dreimonatiger Grenzschutzzeit. Zivilisten sollten grundsätzlich nur die II. Stufe erhalten können, einige Ausnahmen kommen – jedoch nur bei Männern – vor. In der Ausgabe ohne Eichenlaub oder Schwerter wurde es – neben dem „Baltenkreuz“ – als einzige Freikorpsauszeichnung am 16. Mai 1933 staatlich anerkannt, weswegen spätere Fertigungen zu Ersatzzwecken, selbst aus bundesrepublikanischer Zeit, recht häufig vorkommen.

Artikelnummer: 03781
80,00 €