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Preußen, Silberne Staatsmedaille für Seidenbau (2. Modell)

Königreich Preußen, Silberne Staatsmedaille für Seidenbau, verliehen 1783 bis 1806.

Exemplar des zweiten, von 1793 bis 1799 gebräuchlichen Modells mit dem Portrait Friedrich Willhelm II., vorderseitig, unter der Büste, durch Abraham Abramson mit „ABRAMSON“ signiert. Silber geprägt, etwa 38,4 mm. Die Berliner Münze prägte hiervon in Silber insgesamt 321 Exemplare.

Altersgemäße Erhaltung mit einigen Randfehlern, Macken und Kratzern, außerdem wohl in jüngster Zeit gereinigt, weswegen quasi keinerlei Patina vorhanden ist.

Die Staatsmedaille für Seidenbau wurde 1783 auf Initiative des Staatsministers Friedrich von Hertzberg als erste ihrer Art für erfolgreiche Seidenbauern, Züchter von Seidenraupen sowie Kokonhaspelerinnen und -haspeler in zwei Stufen, Gold und Silber, gestiftet. Die Medaillen kommen mit den Portraits Friedrich II., Friedrich Wilhelm II. und Friedrich Wilhelm III. vor; ihre Verleihungen wurden im Herbst 1806 eingestellt und die restlichen Medaillen eingeschmolzen.

Literatur: Bannicke, Elke und Tewes, Lothar: Die preußischen Staatsmedaillen für landwirtschaftliche Verdienste und Leistungen von 1783 bis 1934. In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Sammler und Forscher. BDOS-Jahrbuch 2000. S. 98–113.

Artikelnummer: 04066
500,00 €