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Deutsches Reich, Deutscher Kolonialkriegerbund, Kolonialauszeichnung in Silber

Deutscher Kolonialkriegerbund, Kolonialauszeichnung in Silber, sog. „Löwen-Orden“, verliehen wohl 1922 bis 1935.

Buntmetall geprägt, versilbert und patiniert, rückseitig dünne Nadel mit einfachem Nadelhaken aus dünnem Draht anstelle des üblichen Sicherheitsverschlusses, dieser jedoch augenscheinlich werksmäßig.

Das untere Viertel der Tragenadel abgebrochen, außerdem der Nadelhaken verbogen. Hiervon abgesehen insgesamt gute, etwas getragene Erhaltung.

Die Kolonialauszeichnung des Deutschen Kolonialkriegerbundes, der sog. „Löwen-Orden“ wurde in zwei Stufen verliehen, als silbernes Steckabzeichen oder als bronzene Bandauszeichnung. Der Entwurf stammte von Karl Möbius, der bereits zuvor den „Elefantenorden“, das staatliche Kolonialabzeichen, geschaffen hatte. In beiden Klasse zusammen sollen etwa 10.000 Löwen-Orden verliehen worden sein, wobei vor allem die sog. 1.Klasse in der Bevölkerung ein höheres Ansehen als der
staatliche Elefantenordens genossen haben soll.

Literatur: Nimmergut, Jörg. Abzeichen und Auszeichnungen deutscher Kriegervereine 1800 – 1943. Regenstauf 2012. Vgl. S. 342.

Artikelnummer: 04178
185,00 €