Bayern, Medaille „Für Verdienste um den Hubertusbrunnen München“, im Verleihungsetui

Königliche Familie der Herzöge von Bayern, Medaille „Für Verdienste um den Hubertusbrunnen München“, vergeben 1954.

 

Hochovale Medaille, etwa 51 mm x 41 mm, Silber geprägt und vergoldet, vorderseitig mit Darstellung des Hubertushirsches, rückseitig Monogramm des ehem. Kronprinzen Rupprecht zwischen Datum „18.5.“ und „1954“, darunter sechszeilige Zweck- bzw. Widmungsinschrift „FÜR / VERDIENSTE / UM DEN / HUBERTUS / BRUNNEN / MÜNCHEN“. Auf dem Rand Feingehaltspunzierung „900“.

 

Dazu das mit blauem Lederimitat bezogene Vergabeetui, auf dem Deckel das eingeprägte, kronenüberhöhte Siegel des Haus-Ritter-Ordens vom hl. Hubertus. Innen blaue Samteinlage mit Aussparung für die Medaille, der Himmel hellblau, mit achtzeiliger Inschrift „VEREIN / ZUR / WIEDERERRICHTUNG / DES / HUBERTUS / BRUNNENS / E. V. / MÜNCHEN“.

 

Die Vergoldung der ansonsten eigentlich sehr gut erhaltenen Medaille stellenweise etwas fleckig patiniert, das Verleihungsetui mit nur geringfügigen Alters- und Gebrauchsspuren.

 

Der Hubertusbrunnen wurde nach einem Entwurf Adolf von Hildebrands mit Carl Sattler zwischen 1903 und 1907 in Form eines überdachten Tempels ausgeführt. Ursprünglich stand er auf dem Platz vor dem Bayerischen Nationalmuseum an der Prinzregentenstraße, wo er jedoch 1937 abgetragen und erst 1954, dann am östlichen Ende des Nymphenburger Kanals, nördlich des Grünwaldparks, wiedererrichtet wurde.

 

Die Medaille „Für Verdienste um den Hubertusbrunnen München“ wurde zur Erinnerung an die Grundsteinlegung für die Wiedererrichtung des Hubertusbrunnens im Mai 1954 durch den Ehrenvorsitzenden des Vereines, des früheren Kronprinzen Rupprecht von Bayern, wohl zur Anerkennung von Spenden, vergeben. Sie dürfte damit im weiteren Sinne den „Stiftungen der ehemals regierenden Häuser“ zuzuordnen sein.

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4587

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