Deutsches Reich, Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen, mit Verleihungstüte

Deutsches Reich, Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen, verliehen 1939 bis 1941 und 1944 bis 1945.

Buntmetall geprägt und patiniert, an wohl mitgeprägter, gelochter Ringöse mit geschlossenem Bandring. Ohne eine ersichtliche Herstellerkennzeichnung.

Dazu die Verleihungstüte („Zellstoffbeutel“) mit dreizeiligem Aufdruck „Deutsches / Schutzwall- / Ehrenzeichen“ auf der Vorder- und Herstellerangabe „Deschler & Sohn / München 9“ auf der Rückseite.

Die Medaille in guter bis sehr guter, wohl ungetragener Erhaltung. Dazu etwa 17 cm langes, wohl ebenfalls ungetragenes Band. Die Tüte mit leichten Alters- und Gebrauchsspuren.

Das Deutsche Schutzwall-Ehrenzeichen wurde am 2. August 1939 durch den „Führer“ Adolf Hitler für diejenigen Personen, die an der Errichtung deutscher Befestigungsanlagen wie dem Ostwall oder dem Westwall mitgearbeitet hatten, gestiftet. Aufgrund der hohen Verleihungszahl zog sich die Abwicklung bis zumindest Mitte 1941 hin. Nach der Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 wurden die Arbeiten am Westwall wieder aufgenommen, wofür die neuerliche Verleihung des Ehrenzeichens genehmigt wurde. Personen, welche es bereits trugen, sollten eine „Spange zum Schutzwall-Ehrenzeichen“ erhalten. Diese scheint jedoch nicht mehr zur Ausführung gelangt zu sein.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 67/68.

Artikelnummer:
5379

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