Deutsches Reich, Fallschirmschützenabzeichen

Deutsches Reich, Fallschirmschützenabzeichen, verliehen 1936 bis 1945.

Fertigung aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Der Eichenlaub- und Lorbeerkranz Feinzink oder Kriegsmetall versilbert, der zweifach aufgenietete Adler wohl Aluminium und vergoldet. Rückseitig angelötet ein buntmetallenes Nadelsystem. Ohne ersichtliche Kennzeichnung des Herstellers wird diese Fertigung der Firma Steinhauer & Lück, Lüdenscheid, zugeordnet.

Die Nadel tragebedingt etwas verbogen. Hiervon abgesehen ordentliche, unbeschädigte Erhaltung, die Versilberung bzw. die Vergoldung des Adlers naturgemäß migriert.

Dazu Expertise von Militaria-Berlin bzw. der Christian von Eicke GmbH, vom Juni 2022.

Das Fallschirmschützenabzeichen wurde am 5. November 1936 durch den Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring für aktive Soldaten und Reservepersonal (Soldaten) „bei entsprechender Bewährung und nach Abschluß eines Fallschirmschützenlehrgangs“ gestiftet.

Literatur: Klietmann, Kurt-Gerhard. Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936–1945. Eine Dokumentation ziviler und militärischer Verdienst- und Ehrenzeichen. 2. Auflage, Stuttgart 1982. Vgl. S. 184–186.

Artikelnummer:
5676

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