Deutsches Reich, Kriegsverdienstkreuz 1939 II. Klasse mit Schwertern, mit Verleihungstüte von Glaser & Sohn, Dresden

Deutsches Reich, Orden vom Kriegsverdienstkreuz, Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern, verliehen wohl 1940 bis 1945.

Tombak geprägt und bronziert, an angelöteter Ringöse mit offenem Bandring ohne eine Herstellerpunzierung, weswegen es sich um eine eher frühe Fertigung handeln dürfte.

Dazu die Verleihungstüte („Zellstoffbeutel“) mit vierzeiligem Aufdruck „Kriegs- / Verdienstkreuz / 2. Klasse / mit Schwertern“ auf der Vorder- und Herstellerangabe „Glaser & Sohn / Dresden A 1“ auf der Rückseite.

Das Kreuz in guter, kaum getragener Erhaltung, jedoch stellenweise etwas fleckig. An etwa 16 cm langem, wohl ungetragenem Bandstück. Die Tüte zwar vollständig, jedoch an den Seiten eingerissen sowie rückseitig mit Kleberesten, in insgesamt mäßiger Erhaltung.

Der „Orden vom Kriegsverdienstkreuz“ wurde durch den „Führer“ Adolf Hitler am 18. Oktober 1939 in ursprünglich zwei Klassen gestiftet, die jeweils mit und ohne Schwerter verliehen werden konnten, um damit Leistungen, die zwar mit dem Weltkrieg in Beziehung standen, aber entweder nicht unmittelbar mit Kampfhandlungen zu tun hatten oder für die eine Verleihung des EK nicht in Frage kam, zu belohnen. Am 19. August 1940 wurde die Stiftung um eine Kriegsverdienstverdienstmedaille als niedrigste sowie ein Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes, das ebenfalls mit oder ohne Schwerter verliehen werden konnte, ergänzt. Die Stiftung eines Goldenen Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes folgte am 8. Juli 1944. Während die niedrigeren Stufen teils millionenfach verliehen wurden, handelt es sich bei den Ritterkreuzen um höchst selten vergebene Auszeichnungen.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 25–29.

Artikelnummer:
5153

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