Deutsches Reich, Panzerkampfabzeichen in Silber, verliehen 1940 bis 1945, bzw. anfangs, bis zum 1. Juni 1940, als einstufiges „Panzerkampfwagenabzeichen“.
Kriegsmetall halbhohl gearbeitet und glanzverzinkt, an angelötetem Nadelsystem mit buntmetallenem Nadelbock und Nadelhaken sowie runder, stählerner Tragenadel. Diese Fertigung, die grundsätzlich ohne Herstellerkennzeichnung vorkommt, wird wegen der Darstellung einer Blume auf der Wiese vor dem Panzer als „Daisy“ (englisch für „Gänseblümchen“) bezeichnet und teilweise der Firma Schauerte & Höhfeld, Lüdenscheid, zugeschrieben.
Die Nadel insgesamt flugrostig! Hiervon abgesehen überdurchschnittlich gute, wenig getragene Erhaltung, mit noch beinahe vollständig erhaltenem Finish.
Das Panzerkampfabzeichen wurde durch den Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Walther von Brauchitsch am 20. Dezember 1939 in ursprünglich nur einer Ausführung, Silber, für Panzerkampfwagen- bzw. Panzerbefehlswagenkommandanten, Panzerfahrer, Panzerschützen und Panzerfunker gestiftet, die sich bei mindestens dreimaligem Einsatz im Gefecht an drei verschiedenen Tagen bewährt hatten. Durch Heeresbefehl vom 1. Juni 1940 wurde der Empfängerkreis auf weitere Truppenteile ausgeweitet, die das Abzeichen in Bronze erhielten. Der Verlauf des Krieges machte die Schaffung höherer Stufen – mit Einsatzzahlen 25, 50, 75 und 100 – nötig, die mit Verfügung vom 22. Juni 1943 durch das Oberkommando des Heeres genehmigt wurden.
Literatur: Klietmann, Kurt-Gerhard. Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936–1945. Eine Dokumentation ziviler und militärischer Verdienst- und Ehrenzeichen. 2. Auflage, Stuttgart 1982. Vgl. S. 112–116.
Der Artikel unterliegt der Differenzbesteuerung.
Preis exklusive Versand.