VERKAUFT - Deutsches Reich, Nahkampfspange in Bronze, von der A.G.M.u.K., Gablonz

Deutsches Reich, Nahkampfspange in Bronze, verliehen 1942 bis 1945.

Feinzink massiv geprägt und bronziert, das eingelegte Plättchen aus gebläutem Stahl. Links des Plättchens die Künstlerangabe „FEC. W. E. / PEEKHAUS / BERLIN.“, rechts davon Herstellerkennzeichnung „AUSF. / A.G.M.u.K. / GABLONZ.“ der Arbeitsgemeinschaft Metall und Kunststoff, Gablonz. Der Nadelbock massiv mitgeprägt, die Nadel und der Nadelhaken aus Stahl gefertigt und ebenfalls bronziert.

Überdurchschnittlich gute, wohl ungetragene Erhaltung, mit beinahe vollständig erhaltener Bronzierung, die lediglich an wenigen Stellen vorderseitig etwas vergangen ist. Auch das Plättchen nur rückseitig etwas flugrostig. Dazu das alte Seidenpapier, in dem diese Nahkampfspange jahrzehntelang eingeschlagen war.

Ungewöhnlich gutes Exemplar der hoch angesehenen infanteristischen Kriegsauszeichnung!

Die Nahkampfspange wurde durch Adolf Hitler mit Verordnung vom 25. November 1942 in den drei Stufen Bronze, Silber und Gold für Soldaten aller Dienstgrade, die sich in typischen Nahkampfeinsätzen der Infanterie, d. h. in Stoßtrupps, im Grabenkampf, beim Stürmen einer Stellung, bei der Abwehr eines Infanterieangriffs oder beim Antreten von Nahkampftrupps gegen Panzer, bewährt hatten, gestiftet. Sie war die höchste infanteristische deutsche Kriegsauszeichnung des Zweiten Weltkriegs; in Silber sollen etwa 9500 Verleihungen erfolgt sein.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. Nachtrag, S. 3–5.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5573

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