VERKAUFT - Deutsches Reich, Nahkampfspange in Bronze, von Friedrich Linden, Lüdenscheid

Deutsches Reich, Nahkampfspange in Bronze, verliehen 1942 bis 1945.

Feinzink geprägt und bronziert, das eingelegte Plättchen aus gebläutem Stahl. Das rückseitige Nadelsystem mit buntmetallener Nadel und wohl ebenfalls aus Buntmetall gefertigtem Nadelbock und -haken. Links des Plättchens Künstlerangabe „FEC. W. E. / PEEKHAUS / BERLIN“, rechts davon Herstellersignet „LLL [in Kreisen]“ der Firma Friedrich Linden, Lüdenscheid.

Außergewöhnlich gute Erhaltung mit fast vollständig erhaltener Bronzierung und Patinierung.

Die Nahkampfspange wurde durch den „Führer“ Adolf Hitler mit Verordnung vom 25. November 1942 in drei Stufen – Bronze, Silber, Gold – für Soldaten aller Dienstgrade, die sich in typischen Nahkampfeinsätzen der Infanterie, d. h. in Stoßtrupps, im Grabenkampf, beim Stürmen einer Stellung, bei der Abwehr eines Infanterieangriffs oder beim Antreten von Nahkampftrupps gegen Panzer, bewährt hatten, gestiftet. Sie war die höchste infanteristische deutsche Kriegsauszeichnung des Zweiten Weltkriegs; in der Bronzestufe sollen etwa 36.400 Verleihungen erfolgt sein.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. Nachtrag S. 3–5.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5217

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