VERKAUFT - Deutsches Reich, Panzerkampfabzeichen in Silber, in LDO-Zellophantüte

Deutsches Reich, Panzerkampfabzeichen in Silber, verliehen 1940 bis 1945, bzw. anfangs, bis zum 1. Juni 1940, als einstufiges „Panzerkampfwagenabzeichen“.

Kriegsmetall massiv geprägt und versilbert, an wohl angelötetem, stählernem Nadelsystem. Ohne eine Herstellerkennzeichnung wird diese Fertigung der Firma Alois Rettenmaier, Schwäbisch Gmünd, zugeordnet.

Das Abzeichen befindet sich noch in einer Zellophantüte, die auf der Vorderseite das Signet der Leistungsgemeinschaft Deutscher Ordenshersteller („LDO“) in der zweiten Form trägt, und auf deren Rückseite ein entsprechender Garantietext aufgedruckt ist, und befindet sich dementsprechend in einer ungetragenen und unberührten Erhaltung. Die Tüte selbst ist stellenweise bereits gerissen und wirkt sehr fragil.

Dazu Expertise von Militaria-Berlin bzw. der Christian von Eicke GmbH, vom April 2022.

Als völlig ungetragenes, noch originalverpacktes Exemplar recht selten zu finden!

Das Panzerkampfabzeichen wurde durch den Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Walther von Brauchitsch am 20. Dezember 1939 in ursprünglich nur einer Ausführung, Silber, für Panzerkampfwagen- bzw. Panzerbefehlswagenkommandanten, Panzerfahrer, Panzerschützen und Panzerfunker gestiftet, die sich bei mindestens dreimaligem Einsatz im Gefecht an drei verschiedenen Tagen bewährt hatten. Durch Heeresbefehl vom 1. Juni 1940 wurde der Empfängerkreis auf weitere Truppenteile ausgeweitet, die das Abzeichen in Bronze erhielten. Der Verlauf des Krieges machte die Schaffung höherer Stufen – mit Einsatzzahlen 25, 50, 75 und 100 – nötig, die mit Verfügung vom 22. Juni 1943 durch das Oberkommando des Heeres genehmigt wurden.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 88/89.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5597

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