Deutsches Reich, Sturmabzeichen, verliehen 1940 bis 1945.
Kriegsmetall massiv gearbeitet und glanzverzinkt, an angelötetem Nadelsystem mit stählernem Nadelbock, buntmetallenem Nadelhaken sowie einer runden, wiederum stählernen Tragenadel. Diese Fertigung, die grundsätzlich ohne Herstellerkennzeichnung vorkommt, wird wegen ihrer brettflachen Rückseite als „Flatback“ bezeichnet und üblicherweise der Firma Biedermann & Co., Oberkassel bei Bonn, zugeschrieben. Heukemes bildet auf S. 314/315 unter Nr. 1.27.2 ein praktisch identisch gefertigtes Exemplar ab.
Die Tragenadel etwas flugrostig! Hiervon abgesehen überdurchschnittlich gute, wenig getragene Erhaltung, mit noch beinahe vollständig erhaltenem Finish.
Das sog. „Allgemeine Sturmabzeichen“ wurde am 1. Juni 1940 durch Verordnung des Oberbefehlshabers des Heeres Walther von Brauchitsch für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften eingeführt, die weder unter die Bestimmungen des Infanterie-Sturmabzeichens noch die des Panzerkampfabzeichens fielen.
Literatur: Heukemes, Frank. Das Sturmabzeichen (allg.). Richmond, MI (U. S. A.) 2009. Vgl. S. 310–319.
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