Schleswig-Holstein, Medaille zur Erinnerung an die Proklamierung Friedrich VIII. zum Herzog

Herzogtümer Schleswig und Holstein, Medaille zur Erinnerung an die Proklamierung Friedrich VIII. zum Herzog, verliehen 1864 bis 1866.

Bronze geprägt, an angelöteter Ringöse mit offenem, etwas unförmigem Bandring, dieser mutmaßlich später ergänzt.

Hiervon abgesehen ordentliche, jedoch merklich getragene Erhaltung, mit kleineren Randfehlern. Ohne Band.

Durch Proklamation vom 16. November 1863 erklärte Friedrich, Herzog zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, dass er als berechtigter Erbe die Regierung der Herzogtümer Schleswig und Holstein antrete. Er wurde daraufhin in der Volksversammlung in Elmshorn am 27. Dezember 1863 als rechtmäßiger Landesherr proklamiert, und auch von einigen deutschen Fürsten als solcher anerkannt. Die Medaille vergab er, bis die weitere politische Entwicklung seine kurze Herrschaft 1866 beendete. Seine älteste Tochter Auguste Viktoria heiratete 1881, etwa ein Jahr nach dem Tod des vormaligen Herzogs, den preußischen Prinzen und späteren preußischen König und Deutschen Kaiser Wilhelm II., wodurch die beiden Häuser als ausgesöhnt galten.

Literatur: Hesse Edler von Hessenthal, Waldemar, und Schreiber, Georg. Die tragbaren Ehrenzeichen des Deutschen Reiches einschließlich der vormals selbständigen deutschen Staaten sowie des Kaisertums und des Bundesstaates Österreich, der Freien Stadt Danzig, des Großherzogtums Luxemburg, des Fürstentums Liechtenstein und der Ehrenzeichen der NSDAP. Berlin 1940. Vgl. S. 498/499.

Artikelnummer:
5032

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