VERKAUFT - Baden, Militärischer Karl-Friedrich-Verdienstorden, Ritterkreuz, Verleihungsurkunde (1918), in Dokumentennachlass

Deutsches Reich, umfangreicher Dokumentennachlass des Zivil-Ingenieurs und vormals Königlich Preußischen Oberleutnants der Reserve Friedrich Stober (geb. 5. März 1882), bestehend aus folgenden Urkunden usw.:

 

• Baden, als „Ordens-Diplom“ bezeichnete Urkunde über die Verleihung des Ritterkreuzes des Militärischen Karl-Friedrich-Verdienstordens an den „Oberleutnant der Reserve Friedrich Stober im 3ten Badischen Feldartillerie-Regiment No. 50“, vollzogen Karlsruhe, 17. Oktober 1918, mit Originalunterschrift Großherzog Friedrich II. in Tinte.

 

• Baden, Verleihungsurkunde über das Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern des Ordens vom Zähringer Löwen an den „Leutnant d. R. Friedrich Stober im 3. Badischen Feldartillerie-Regiment No. 50“, vollzogen Karlsruhe, 19. August 1915.

 

• Preußen, großformatiges „Besitzzeugnis“ über die Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse an den „Leutnant d. Res. Stober, Feldart. R. 50“; undatiert, wohl um 1915/16.

 

• Deutsches Reich, Besitzzeugnis über das Ehrenkreuz für Frontkämpfer des Weltkrieges 1914–1918 für den Zivil-Ingenieur Friedrich Stober in Oppeln, ausgestellt durch den Polizeidirektor ebenda, 17. Dezember 1934.

 

Dazu zahlreiche weitere Dokumente zur Laufbahn Stobers, darunter ein Zeugnis der Verwaltung der Hauptwerkstätte der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen (13. Dezember 1900), ein Staatsangehörigkeitsausweis des Großherzoglich Badischen Bezirksamtes, Polizeidirektion (Karlsruhe, 9. Juli 1903), ein Abgangs-Zeugnis der Grossherzoglich Badischen Technischen Hochschule in Karlsruhe (7. November 1903), eine gesiegelte Aufnahme-Urkunde für den Maschineningenieurpraktikanten, ausgestellt durch das Ministerium des Großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten (17. April 1906), eine Bescheinigung des Kaiserlich Deutschen Generalkonsulates in London (21. August 1906), ein Leumundszeugnis des Großherzoglich Badischen Bezirksamtes, Polizeidirektion (Karlsruhe, 29. September 1906), ein Führungszeugnis für den Einjährig-Freiwilligen Unteroffizier (30. September 1907), ein Schreiben des Bezirkskommandos Mannheim über die Beförderung zum Leutnant der Reserve vom (24. Juli 1912), ein Ausweis über die Entlassung aus dem Heeresdienst infolge der Demobilmachung (11. Dezember 1918), hieran angeheftet ein vorgedruckter und händisch ergänzter Schlachten- und Gefechtskalender, außerdem ein Zeugnis des Eisenbahn-Zentralamtes, Berlin (13. Dezember 1923).

 

Die Dokumente sind praktisch alle, teilweise mehrfach, gelocht und mehrfach gefaltet sowie zum Teil an den Rändern gebräunt. Bei der „Karl-Friedrich“-Urkunde fehlt das Rückblatt. Insgesamt altersgemäße Erhaltung mit angemessenen, aber deutlichen Gebrauchsspuren.

 

Urkundegruppen von Rittern des Militärischen Karl-Friedrich-Verdienstordens sind kaum im Handel zu finden!

 

Das gezeigte Ritterkreuz des Militärischen Karl-Friedrich-Verdienstordens ist weder das an Stober verliehene Kreuz noch ist es Teil des Angebotes, es dient lediglich der Illustration!

 

Literatur: Volle, Henning. Badens Orden, Ehrenzeichen, Prämienmedaillen. Freiburg im Breisgau 1976. Vgl. S. 54 ff. u. a.

 

VERKAUFT.

Artikelnummer:
4659

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