VERKAUFT - Sachsen-Altenburg, Sachsen-Ernestinischer Hausorden, Silberne Verdienstmedaille (2. Modell, 2. Ausgabe)

Herzogtum Sachsen-Altenburg, Sachsen-Ernestinischer Hausorden, Silberne Verdienstmedaille, verliehen 1833 bis 1918.

Exemplar der zweiten, ab Ende 1891 gebräuchlichen Ausgabe mit nur einseitig sichtbarem Backenbart des zweiten, unter Herzog Ernst I. zwischen 1871 und 1908 verliehenen zweiten Modells. Silber geprägt, mit Feingehaltspunzierung „0,990“ auf dem Rand rechts der Ringöse. An angelöteter Ringöse, durch diese ein offener, unedler(!) Bandring.

Der Bandring offenbar ergänzt. Auch hiervon abgesehen merklich getragene Erhaltung mit einigen kleineren Macken und Randfehlern, sowie insgesamt etwas verputzt. An etwa 8 cm langem Bandstück.

Der Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden wurde am 25. Dezember 1833 von den Herzögen Friedrich von Sachsen-Altenburg, Ernst I. von Sachsen-Coburg und -Gotha und Bernhard II. Erich Freund von Sachsen-Meiningen als gemeinsamer Orden der Herzogtümer gestiftet. Während sich bei den Ordenskreuzen lediglich die des ersten Modells durch ein auf dem oberen Kreuzarm aufgelegtes Monogramm des Stifters dem verleihenden Herzogtum zuordnen lassen, zeigen die Medaillen, die in Silber und Gold verliehen wurden, stets das Portrat des jeweiligen Herrschers. Als staatliche Auszeichnung erlosch der Orden mit dem Ende der Monarchie 1918. Unter Herzog Ernst I. lassen sich insgesamt 966 Verleihungen dieser „friedensmäßigen“ Silbernen Verdienstmedaille nachweisen.

Literatur: Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg (Hrsg.): Ehrenzeichen des Herzogtums Sachsen-Altenburg – Dekorationen des Herzoglich Sachsen Ernestinischen Hausordens 1814 – 1918 - Katalog zur Ausstellung vom 8. September 2002 bis 2. Februar 2003. Altenburg 2002. Vgl. S. 12 u. S. 71 ff.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5328

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