RESERVIERT - Preußen, Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens

Königreich Preußen, Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens, verliehen 1900 bis 1918.

Silber massiv geprägt, die Medaillons in Gold hohlgeprägt und verstiftet. An der typischen, angelöteten Ringöse mit Bandring. Am unteren Kreuzarm Ritzmarke „W“ der Hofjuweliere Johann Wagner & Sohn, Berlin.

Der Bandring unüblicherweise offen, d. h. entweder geöffnet oder ergänzt. Hiervon abgesehen gute, wenig getragene Erhaltung, lediglich etwas unregelmäßig patiniert. An etwa 13 cm langem Bandstück.

Das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens wurde am 27. Januar 1900 durch Wilhelm II. als höhere Stufe des Allgemeinen Ehrenzeichens gestiftet, nachdem zuvor das bereits 1890 gestiftete Allgemeine Ehrenzeichen in Gold – wohl aus Kostengründen – abgeschafft wurde. Verliehen wurde das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens nach Ludvigsen im Zeitraum 1900 bis 1913 – mit den üblichen Einschränkungen – etwas über 13.000-mal, hinzu kommen die fehlenden Verleihungen bis 1918. Außerdem konnte es mit den Jubiläumszahlen 50 und 60 sowie mit einer „goldenen Krone“ verliehen werden, dies auch kombiniert. Nachweisbar ist außerdem zumindest eine Verleihung am Band der Rettungsmedaille.

Literatur: Tewes, Lothar. Das Königlich Preußische Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens mit goldener Krone und der „50“ – Rekonstruktionsversuch einer Auszeichnungsspange. In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik Nr. 121 (Juni 2019). S. 157–159.

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4853

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