VERKAUFT - Preußen, Eisernes Kreuz 1914 II. Klasse am weiß-schwarzen Band, Trägerportrait

Königreich Preußen, Portraitphotographie eines Veteranen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 und altgedienten, weltkriegsverwendeten Staatsbeamten.

Er trägt eine 7er Ordensschnalle, an der sich folgende Auszeichnungen befinden:

• Preußen, Eisernes Kreuz 1914 II. Klasse am weißen Band mit schwarzer Einfassung;

• Preußen, Roter-Adler-Orden (5. Modell), Kreuz IV. Klasse mit Jubiläumszahl 50;

• Sachsen, Kriegsverdienstkreuz;

• Sachsen, Albrechtsorden (2. Modell), Ritterkreuz II. Klasse;

• Sachsen, Landwehr-Dienstauszeichnung II. Klasse (2. Modell);

• Preußen, Kriegsdenkmünze 1870/71 in Bronze, mit einer Gefechtsspange;

• Preußen, Kaiser-Wilhelm-I.-Erinnerungsmedaille.

Postkartenformat, ohne Orts- oder Atelierangabe, ungelaufen und undatiert, wohl noch aus der Zeit des Weltkrieges stammend. Vorderseitig dreizeilige Widmung „Zur freundlichen Erinnerung / an Rechnungsrat / W. Miersch“ in Tinte.

Die rechte untere Ecke geknickt, in diesem Bereich angeschmutzt. Hiervon abgesehen altersgemäß gute Erhaltung ohne weitere nennenswerte Mängel.

Ex Sammlung Richard „Rick Research“ Lundström, Oxford (MA), U. S. A.

Das Eiserne Kreuz wurde am 5. August 1914 durch Wilhelm II. erneuert, nachdem das Deutsche Reich am 1. August 1914 Russland und am 3. des Monats Frankreich den Krieg erklärte. Die Abwicklung dauerte bis 1924, insgesamt erfolgten in der ersten Klasse etwa 218.000 Verleihungen und in der zweiten Klasse etwa 5.196.000 Verleihungen, zuzüglich etwa 13.000 Verleihungen „am weißen Bande“. Die hohe Zahl erklärt die Variantenvielfalt vor allem der zeitgenössischen und späteren Zweitfertigungen.

Literatur: Wernitz, Frank. Das Eiserne Kreuz 1813 – 1870 – 1914. Geschichte und Bedeutung einer Auszeichnung. Wien 2013. Vgl. Band 1, S. 331–440.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5016

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