Brasilien, Orden der Rose, Knopfloch-Rosette, von L. Lemcke, Berlin

Kaiserreich Brasilien, Kaiserlicher Orden der Rose („Imperial Ordem da Rosa“), verliehen 1829 bis 1831 und 1841 bis 1889.

Knopfloch-Rosette aus Fertigung des Königlich Preußischen Hofjuweliers Louis Lemcke, Berlin. Die Bandrosette mit einem Durchmesser von etwa 14 mm, an schwarz lackiertem Trageknopf mit entsprechender Herstellerangabe „L. LEMCKE / BERLIN“.

Gute Erhaltung, das Band noch farbfrisch, lediglich die schwarze Lackierung etwas berieben.

Der Kaiserliche Orden der Rose wurde durch Kaiser Pedro I. von Brasilien am 17. Oktober 1829 anlässlich seiner Vermählung mit Amélie von Leuchtenberg als Zivil- und Militär-Orden in sechs Klassen gestiftet. In der kurzen Restzeit seiner Regierung bis 1831 erfolgten kaum 200 Verleihungen, und während der anschließenden zehnjährigen Regentschaftsphase für seinen noch minderjährigen Sohn wurden keine Orden verliehen. Nach seiner Krönung nahm Pedro II. die Verleihungen wieder auf. Den Rosen-Orden verlieh er bevorzugt, sodass bis 1889 weitere 15.146 Verleihungen erfolgten. Nach dem Ende der Monarchie 1889 wurde der Orden am 22. März 1890 durch die brasilianische Übergangsregierung aufgehoben.

Literatur: Altmann, Fred: Der Kaiserliche Brasilianische Orden der Rose. In: Orden-Militaria-Magazin Nr. 80, Steinau 1997. S. 1–9.

Artikelnummer:
4920

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