Osmanisches Reich, Silberne Iftihar-Medaille (4. Modell, 1. Ausgabe), Zweitstück

Osmanisches Reich, Silberne Iftihar-Medaille („İftihâr Madalyasι“), auch als „Industrie-Medaille“ („Sanayi Madalyasι“) bezeichnet, verliehen bis 1922.

 

Zweitstück aus deutscher Fertigung der ersten Ausgabe des vierten und endgültigen, ab 1884 verliehenen Modells. Silber geprägt, an einseitig angelöteter Ringöse. Feingehaltspunzierung „990“ auf dem Rand, links neben der Ringöse. An prächtiger, massiv geprägter Zieragraffe, diese rückseitig glatt und „[Halbmond]“, „[Krone]“ und „925“ punziert.

 

Gute, leicht getragene Erhaltung, mit einer feinen Patina. Durch die Agraffe geschlauft ein knapp 13 cm langes, sehr schönes, jedoch unrichtiges Seidenband des Mecidiye-Ordens.

 

In dieser hochwertigen Fertigungsqualität und guten Erhaltung nicht häufig zu finden!

 

Das vierte Modell der Iftihar-Medaille wurde unter Sultan Abdülhamid II. im Jahr 1884 in zwei Stufen, Gold und Silber, eingeführt. Sie wurde auch als „Sanayi Madalyasι“ bezeichnet, wobei „Sanayi“ für „Industrie und Gewerbe“ steht, und gelangte auch für Verdienste um Landwirtschaft, Kunst und Wissenschaft zur Verleihung. Ab Beginn des Ersten Weltkriegs wurde analog zur Imtiyaz- und zur Liyakat-Medaille auch für die Iftihar-Medaille, falls diese (nunmehr) für Militärverdienste verliehen wurde, auf dem Band eine Spange mit gekreuzten Säbeln und ein Schriftband mit der Angabe „sene 1332“ eingeführt. Während des Weltkriegs und des darauf folgenden „Türkischen Befreiungskrieges“ von 1919 bis 1923 konnte sie zudem mit Bandspangen verliehen werden.

Artikelnummer:
4830

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