Griechenland, Orden König Georg I., Kommandeurkreuz, im Verleihungsetui

Königreich Griechenland, Königlicher Orden König Georg I. („Βασιλικον Ταγμα Αριστειας του Γεωργιου Α‘“), Kommandeurkreuz, verliehen 1915 bis 1924 und 1935 bis 1973.

 

Silber einteilig massiv geprägt, vergoldet und opak weiß und rot emailliert. Die Königskrone über ein Scharnier beweglich angebracht, durch deren Reichsapfel ein Verbindungsring mit großem, kreisrundem Bandring. Ohne ersichtliche Punzierungen oder Markierungen.

 

Dazu das mit hellgrünem Leder oder Kunstleder bezogene Verleihungsetui, der Deckel mit eingeprägter Krone sowie einer goldenen Dekorleiste. Innen lose eingelegte, scheinbar mit beigem Wildleder bezogene Einlage mit Aussparung für das Kreuz mit der Krone, dahinter Stauraum für das Halsband. Der Himmel in altweißer Seide, diese mit Signet von Spink & Son Ltd., London.

 

Die rote Emaille im Medaillon mit einer größeren, oberflächlichen Abplatzung. Das Kreuz, hiervon abgesehen, in guter, etwas getragener und sehr hübsch patinierter Erhaltung, am vollständigen, konfektionierten Halsband. Das Verleihungsetui mit leichten Alters- und Gebrauchsspuren, jedoch insgesamt gut erhalten.

 

Hübsches und hochwertiges Ensemble wohl der Stiftungs- oder zumindest frühen Periode!

 

Der Königliche Orden König Georg I. wurde durch König Konstantin I. am 16. Januar 1915 als fünfklassiger Verdienstorden in Erinnerung an seinen Vater, König Georg I., gestiftet. Mit Errichtung der Republik 1924 wurde der Orden aufgehoben, jedoch 1935, nach der erneuten Einführung der Monarchie, wieder errichtet. Verliehen wurde der Orden für Verdienste im Kampfe für das Vaterland, dann mit Schwertern, oder für Verdienste auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung, der Literatur, der Kunst, der Nationalökonomie und der Politik, des sozialen Wirkens und der Wissenschaft. Von der Militärregierung wurde er 1973 abgeschafft.

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4750

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