VERKAUFT - Großbritannien, Interalliierte Siegesmedaille

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland, Siegesmedaille („Victory Medal 1918“), verliehen (ab?) 1919.

Einsprachige Ausgabe für Briten und Angehörige des Empire. Bronze massiv geprägt, an länglicher Kugelöse mit dünnem, geschlossenem Bandring. Im Rand eingeschlagen „4212 PTE. J. T. BOLTON. LAN. FUS.“.

Gute, etwas getragene und verputzte Erhaltung, rückseitig etwas fleckig wohl mit alten Klebstoffrückständen. An modernem, ergänztem Bandstück.

Ex Fritz Rudolf Künker GmbH, Osnabrück, eLive Auction 66, vom 25./26. Mai 2021.

Bereits während des Krieges kam wohl zuerst in Großbritannien die Idee einer gemeinsamen Erinnerungsmedaille auf. Auf der Pariser Friedenskonferenz unterbreitete der französische Marschall Foch, Oberkommandierender der Alliierten Streitkräfte in Frankreich, schließlich den Vorschlag, eine Medaille für alle Soldaten der kriegsführenden Mächte der Entente zu stiften, die bei identischem Band und Motiv in jedem Land individuell künstlerisch umgesetzt werden solle. Diesem Vorschlag folgten Belgien, Brasilien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Japan, Kuba, die Philippinen, Portugal, Rumänien, Siam, Südafrika, die Tschechoslowakei und die Vereinigten Staaten von Amerika; insgesamt wurden etwa 36 Millionen Medaillen verliehen. Die britische Medaille, die von William McMillan (1887–1977) gestaltet wurde, gehört hierbei zu den häufigsten Ausgaben.

Literatur: Merta, Klaus-Peter, Nimmergut, Jörg und Scharfenberg, Gerd. Die Interalliierten Siegesmedaillen des Ersten Weltkrieges. In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Sammler und Forscher. BDOS-Jahrbuch 2004. S. 124–132.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5339

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