Sachsen, Albrechtsorden (2. Modell), Albrechtskreuz (2. Ausgabe), von der Königlichen Münze

Königreich Sachsen, Königlich Sächsischer Albrechtsorden, Albrechtskreuz, verliehen 1876 bis 1918.

Exemplar der zweiten und endgültigen, ab 1911 gefertigten Ausgabe. Silber, einteilig massiv geprägt, mit offenem Bandring. Wie üblich ohne eine Herstellerkennzeichnung, stammt dieses Exemplar aus der Fertigung der Königlichen Münze zu Muldenhütten, die lediglich in den Jahren 1913 und 1914 insgesamt 300 Kreuze fertigte, die somit weitaus seltener sind als Exemplare der Hofgoldschmiede G. A. Scharffenberg, Dresden.

Der obere Kreuzarm vorderseitig mit einem tiefen Kratzer. Hiervon abgesehen in guter, leicht getragener Erhaltung und mit einer besonders hübschen Patina. An sauber bogenförmig konfektioniertem, von einer Großen Ordensschnalle abgetrenntem Band.

Das Albrechtskreuz wurde anlässlich der Umgestaltung des Albrechtsordens am 31. Januar 1876 als diesem affiliiertes Ehrenzeichen gestiftet und ersetzte die bisherige Goldene Medaille, ein Umtausch derselben war möglich. Für Verdienste im Kriege konnte es mit Schwertern verliehen werden. Nach Oswald wurden insgesamt 9769 Albrechtskreuze ohne Schwerter verliehen, hiervon, nach Arnold/Weber/Keil, 4150 Exemplare in der zweiten Form.

Literatur: Bartel, Frank (Hrsg). Sachsen Spezialkatalog, Band I. Orden und Ehrenzeichen des Königreiches Sachsen. Manuskript Gert Oswald. Cottbus 2011. Vgl. S. 144–145.

Artikelnummer:
5322

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