VERKAUFT - Sachsen, Kriegsverdienstkreuz, an 2er Frackschnalle

Wohl Königreich Sachsen, 2-teilige Große Ordensschnalle in der speziell für die zivile Trageweise zum Frack konfektionierten Form („Frackschnalle“) eines kriegsverdienten Zivilisten, eventuell Fabrikanten, Unternehmers oder aber Zivilstaatsdieners, mit folgenden Auszeichnungen:

• Sachsen, Kriegsverdienstkreuz

• Bayern, König-Ludwig-Kreuz.

Das Kriegsverdienstkreuz aus Fertigung des Hofjuweliers Heinrich Schneider, Leipzig, in der eigens hierfür kreierten Legierung, jedoch ohne eine Punzierung. Das König-Ludwig-Kreuz in einer eher späten Fertigung aus lackiertem Zink. Die Schnalle mit bogenförmig vernähten Bändern, die beiden Kreuze über Clips eingehangen. Rückseitig graue Stoffabdeckung und eine dünne Tragenadel.

Sowohl die Auszeichnungen als auch die Schnalle in einer insgesamt guten, getragenen Erhaltung, lediglich das bayerische Band tragebedingt etwas zerschlissen.

Das Kriegsverdienstkreuz wurde durch König Friedrich August III. am 30. Oktober 1915 „zur Anerkennung besonderer vaterländischer Betätigung während des gegenwärtigen Krieges“ in einer Klasse gestiftet. Träger anderer sächsischer Kriegsauszeichnungen konnten es nicht erhalten. Auf der Ordensschnalle wurde es vor allen sächsischen Friedensauszeichnungen getragen. Insgesamt dürften etwa 10.000 Kriegsverdienstkreuze verliehen worden sein.

Literatur: Volle, Henning. Stiftungen und Erneuerungen von deutschen Orden und Ehrenzeichen im Ersten Weltkrieg. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V. (DGO), Konstanz am Bodensee 2014. Vgl. S. 87.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
5208

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