bg-head2.png

Preußen, Roter-Adler-Orden (5. Modell), IV. Klasse, Verleihungsurkunde (1910)

Königreich Preußen, Roter-Adler-Orden, IV. Klasse, verliehen 1830 bis 1918.

Verleihungsurkunde für den Pfarrer Jakob Schlecht zu Düsseldorf vom 24. Januar 1910, mit der Unterschrift des Grafen Kanitz als Stellvertreter des damaligen Präses der Generalordenskommission General der Infanterie v. Jacobi.

Einfaches Blatt, einseitig bedruckt und ausgefüllt, mit gedrucktem Siegel. Das Scannerbild des Urkunden-Formats (etwa 32 cm x 21 cm) wegen unvollständig. Unten links, nicht im Bild, die Vorgangsnummer „No. 1408.“

Das Rückblatt wurde entfernt, außerdem ist die Urkunde zweifach geknickt. Hiervon ist das Blatt in der Mitte gebrochen! Ansonsten altersgemäß gute Erhaltung.

An weiteren Auszeichnungen trug Pfarrer Schlecht zumindest noch die III. Klasse des Königlichen Kronenordens, die er am 11. September 1914 erhielt.

Dr. Sauerwald gibt insgesamt etwa 108.449 Verleihungen dieser Ordensklasse an, wovon der größere Teil auf die endgültige Ausgabe entfällt. Verliehen wurde diese Auszeichnung nach Geile typischerweise an Hauptleute und Majore, Amtsgerichtsräte, Bürgermeister, Staatsanwälte, Fabrikbesitzer, Forstmeister, Geheime Regierungsräte, Konsuln, Pfarrer, Kommerzienräte, Rechtsanwälte, Universitätsprofessoren usw.

Literatur: Raksch, Dietmar. Verleihungsurkunden und Besitzzeugnisse aus dem Königreich Preußen und der Republik Preußen 1793–1972. Hamburg 2002. S. 112 ff.

Artikelnummer: 02973
100,00 €