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Preußen, Königlicher Hausorden von Hohenzollern, Adler der Inhaber, mit Übersendungsschreiben

Königreich Preußen, Königlicher Hausorden von Hohenzollern, Adler der Inhaber, verliehen 1861(?) bis 1918.

Silber geprägt und durchbrochen gearbeitet, das Hohenzollernwappen emailliert. Ohne ersichtliche Herstellerkennzeichnung, jedoch zweifelsfrei von einem der von der GOK beauftragten Berliner Juweliere stammend.

Gute, wenig getragene Erhaltung, ohne ersichtliche Schäden, mit hübscher, recht gleichmäßiger Patina. An knapp 6 cm „langem“, vormals konfektioniertem Band.

Dazu das – leider anonyme – Übersendungsschreiben der Generalordenskommission vom 18. Januar 1914, Bezug nehmend auf die Verleihung anlässlich des „diesjährigen Krönungs- und Ordensfeste“, zu dem turnusmäßig sehr zahlreich Verleihungen von Auszeichnungen erfolgten.

Doppelblatt, bedruckt und aufgefüllt, mit mutmaßlicher Originalunterschrift des GOK-Präses General der Infanterie v. Jacobi. Nicht gelocht oder beschnitten, jedoch mehrfach gefaltet, ansonsten in altersgemäß guter Erhaltung.

Ludvigsen gibt für den Zeitraum 1861 bis 1913 mit den üblichen Einschränkungen insgesamt knapp 12.000 Verleihungen dieser Ordensklasse an, die nach Geile quasi ausnahmslos an Schullehrer, Hauptlehrer, Gemeindeschullehrer usw. erfolgten. Dieser Trägerkreis war bereits statutengemäß bestimmt, in Artikel 6 lesen wir: „Hiernach soll Unser Königlicher Hausorden in zwei Abtheilungen verliehen werden, deren (…) zweite zur Belohnung besonderer Verdienste um die Pflege gottesfürchtiger und treuer Gesinnung unter der Jugend bestimmt ist.“

Artikelnummer: 03192
400,00 €