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Deutsches Reich, Fliegerschützenabzeichen mit Blitzbündel, dazu zwei Besitzzeugnisse

Deutsches Reich, Abzeichen für Fliegerschützen, verliehen 1936 bis 1945.

Ausgabe mit Blitzbündel in einer späten Fertigung durch die Firma Wilhelm Deumer K. G., Lüdenscheid. Kriegsmetall, der Adler aufgenietet. Der Kranz matt versilbert, der Adler patiniert. Rückseitig aufgelötet buntmetallenes Nadelsystem und vertieft eingeschlagene zweizeilige Herstellerkennzeichnung „W.DEUMER / LÜDENSCHEID“.

Dazu das Besitzzeugnis zu diesem Abzeichen für einen Unteroffizier Oskar Wagner, ausgefertigt Berlin, 20. April 1943 durch einen Generaloberst und Chef des Luftwaffenpersonalamtes mit eventueller Originalunterschrift.

Dazu außerdem das Besitzzeugnis zum Eisernen Kreuz I. Klasse für denselben vom 9. August 1943, ausgestellt durch den Chef der Luftflotte 6 Generaloberst wohl Ritter v. Greim mit mutmaßlicher Originalunterschrift.

Das Abzeichen in stark getragener Erhaltung, die Versilberung und die Patinierung beinahe vollständig vergangen, außerdem an mehreren Stellen stark korrodiert bzw. zerfressen. Die Urkunde des Fliegerschützenabzeichens eingerissen und an den Rändern schadhaft, die zum EK1 hingegen in recht guter Erhaltung.

Das Abzeichen für Fliegerschützen wurde am 26. März 1936 durch den Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring gestiftet und konnte an Angehörige der Luftwaffe, in der Regel Bordfunker, Bordmechaniker und Bordschützen, verliehen werden. Voraussetzung war der Erwerb eines gültigen Luftwaffenscheins mit Bordschützenausbildung. War diese Voraussetzung nicht erfüllt, konnte die Auszeichnung ab 1942 auch ohne Blitzbündel und ab 1944 mit geschwärztem Kranz verliehen werden, wenn sich der genannte Personenkreis auf mindestens zehn Feind- bzw. Frontflügen bewährt hatte. Eine frühere Verleihung war im Verwundungsfall möglich.

Artikelnummer: 04265
350,00 €