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Württemberg, Verdienstmedaille des Kronordens, Trägerportrait

Reichslande Elsaß-Lothringen, Portraitphotographie eines wohl sub-alternen Militärbeamten in Uniform. Er trägt eine 3er Ordensschnalle, an der sich folgende Auszeichnungen befinden:

- Preußen, Allgemeines Ehrenzeichen (2. Modell);
- Württemberg, Orden der Württembergischen Krone, Verdienstmedaille des Kronordens;
- Württemberg, Silberne Verdienstmedaille.

Aufnahme des Photographen C. Münch, Straßburg im Elsaß, Königsstraße, „gegenüber dem Bezirkspräsidium u. in der Nähe des Kaiserpalastes“, schätzungsweise um 1900/1910.

CDV-Format, ohne weitere Angaben zum Dargestellten. Der Trägerkarton unten rechts gebrochen und hinterklebt. Das Bild leicht stockfleckig, altersgemäße Erhaltung.

Die Zivilverdienstmedaille, die in Gold und Silber verliehen werden konnte, war mit dem Orden der Württembergischen Krone verbunden. Der Regierungsantritt König Wilhelm II. machte die Herstellung neuer Stempel nötig. Die Ausprägung neuer Medaillen wurde am 20. Juni 1892 befohlen. Mit Verordnung vom 11. August bzw. 1. September 1892 wurde die Goldene Zivilverdienstmedaille umbenannt und die Silberne von besagtem Orden gelöst. Als eigenständige Auszeichnung erhielt letztere durch Verordnung vom 14. Dezember 1894 ein eigenes, neues Band. Von der dann grundsätzlich goldenen Verdienstmedaille des Kronordens prägte das Königliche Münzamt, Stuttgart, zwischen 1894 und 1918 insgesamt 1415 Exemplare in drei verschiedenen Feingehalten.

Literatur: Klein, Ulrich und Raff, Albert: Die Württembergischen Medaillen von 1864–1933 (einschließlich der Orden und Ehrenzeichen). Stuttgart 2010. S. 132 ff.

Artikelnummer: 04290
25,00 €