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Sachsen, Albrechtsorden (1. Modell), Silberne Medaille, Trägerportrait

Königreich Sachsen, Portrait eines älteren Herren nebst seiner Gattin im Zivilanzug. Er trägt, jeweils am konfektionierten Bande, die folgenden beiden Auszeichnungen:

- Sachsen, Albrechtsorden, Silberne (oder Goldene) Medaille;
- Sachsen, Erinnerungskreuz für Kämpfer in Schleswig-Holstein 1849.

Kabinettphoto, etwa 16,5 cm x 10,5 cm, aufgenommen wohl während der 1890er-Jahre beim Photographen Friedrich Brüggemann in Leipzig-Neustadt. Laut späterer rückseitiger Beschriftung soll es sich um die „Urgroßeltern Taschenberger“ handeln.

Altersgemäß gute Erhaltung, stellenweise etwas zerkratzt, die Ecken des Kartons bestoßen.

Die „Albrechtsmedaille“ wurde in zwei Klassen, Gold und Silber, am 20. März 1861 durch König Johann von Sachsen als dem Albrechtsorden affiliiertes Ehrenzeichen gestiftet. Insgesamt erfolgten an In- und Ausländer zusammen 250 Verleihungen der Goldenen und 833 Verleihungen der Silbernen Medaille. Bereits 1876 fielen sie in Wegfall und wurden durch das Albrechtskreuz und das Allgemeine Ehrenzeichen ersetzt. Wegen der frühen Abschaffung dieser Auszeichnungsform und der bestehenden Rückgabepflicht, in deren Folge der Großteil der Medaillen der Materialverwertung zugeführt wurde, haben sich nur relativ wenige Exemplare erhalten.

Literatur: Bartel, Frank. Sachsen Spezialkatalog, Band I. Orden und Ehrenzeichen des Königreiches Sachsen. Manuskript Gert Oswald. Cottbus 2011. Vgl. S. 142–143.

Artikelnummer: 04371
35,00 €