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Deutsches Reich, Verwundetenabzeichen in Schwarz (2. Form)

Deutsches Reich, Verwundetenabzeichen in Schwarz, verliehen 1939 bis 1945.

Exemplar der standardisierten, wohl spätestens ab 1941 verausgabten Form in einer eher späten Fertigung wohl ab 1943/44. Stahl hohlgeprägt und schwarz lackiert, an ebenfalls stählernem broschiertem Nadelsystem mit dünner Rundnadel. Ohne Herstellermarkierung.

Gute, nur wenig getragene Erhaltung mit beinahe vollständig erhaltener schwarzer Lackierung, lediglich an der Tragenadel mit großflächigeren Verlusten.

Das Verwundetenabzeichen wurde am 1. September 1939 durch Adolf Hitler in drei Stufen – Gold, Silber und Schwarz – gestiftet, um damit Soldaten auszuzeichnen, die im Zweiten Weltkrieg durch Feindeinwirkung, unverschuldet durch eigene Kampfmittel oder schwere Erfrierungen bei Kampfhandlungen verletzt wurden. Für ein- und zweimalige Verwundung wurde es in Schwarz, für drei- und viermalige in Silber und ab fünf Verwundungen in Gold verliehen. Bei schweren Verletzungen konnte hiervon abgewichen werden. Frühere Verwundungen wurden angerechnet.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 23–25.

Artikelnummer: 04382
40,00 €