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Deutsches Reich, Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“

Deutsches Reich, Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“, verliehen ab 1942.

Feinzink geprägt, versilbert und teilweise patiniert, an offenem, stählernem Bandring, dieser ohne ersichtliche Herstellerpunzierung.

Sichtlich getragene Erhaltung, sowohl die Schwärzung als auch die Versilberung weitgehend vergangen, außerdem stellenweise etwas korrodiert. An schönem, etwa 18 cm langem Band.

Die „Ostmedaille“ wurde durch Verordnung am 26. Mai 1942 durch den „Führer“ Adolf Hitler gestiftet. Sie sollte der großen Leistung der Frontsoldaten in der Winterschlacht im Osten gegen den „bolschewistischen Feind“ Ausdruck verleihen. Ausschlaggebend war der Zeitraum vom 15. November 1941 bis zum 14. April 1942, das definierte Gebiet war östlich der Wehrmachtsbereiche Ukraine und Ostland und östlich der finnisch-russischen Grenze. Insgesamt wurden schätzungsweise etwa 2,5 bis 3 Millionen Medaillen verliehen.

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 31/32.

Artikelnummer: 04384
35,00 €