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RESERVIERT - Baden, Felddienstauszeichnung mit Metallschleife „1870 – 1871.“, an 4er Ordensschnalle

Großherzogtum Baden, 4er Ordensschnalle eines Veteranen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71, mit folgenden Auszeichnungen:

- Preußen, Kriegsdenkmünze 1870/71 in Bronze, mit zwei Gefechtsspangen „AN DER LISAINE“ und „STRASSBURG“;
- Baden, Felddienstauszeichnung mit einer Metallschleife „1870 – 1871.“,
- Preußen, Kaiser-Wilhelm-I.-Erinnerungsmedaille;
- Baden, Landwehr-Dienstauszeichnung (1. Modell).

Die Auszeichnungen durchwegs verliehene Originale. Die Schnalle mit straff trapezoid vernähten Bändern, rückseitig mit dünner Messingnadel, ohne eine Stoffabdeckung.

Die Medaillen in guter, leicht getragener Erhaltung, die Bänder jedoch angeschmutzt, insbesondere auch die gewebte Landwehr-Dienstauszeichnung, und an den Kanten stellenweise tragebedingt etwas zerschlissen.

Die Felddienstauszeichnung wurde durch Allerhöchste Entschließung Großherzog Leopolds am 27. Januar 1839 für jeden, „der bisher in dem Großherzoglichen Armee-Corps, in der Linie oder der Landwehr gut gedient und einem Feldzug tadellos beigewohnt, oder ein früheres Vergehen, durch später vorzügliche Dienstleistung wieder gut gemacht hat“, gestiftet. Die Metallschleifen mit den Jahreszahlen der mitgemachten Feldzüge wurden erst ab 1866 durch Großherzog Friedrich I. gestiftet und den noch aktiven Militärs nachverliehen. Für den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 wurden insgesamt 30.200 Medaillen geprägt und wohl zum größten Teil auch verliehen.

Literatur: Volle, Henning. Die Orden und tragbaren Ehrenzeichen des Großherzogtums und der Republik Baden. Freiburg im Breisgau 2019. Vgl. S. 389–408.

RESERVIERT.

Artikelnummer: 04435
285,00 €