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Bayern, Luitpoldkreuz für 40 Dienstjahre

Königreich Bayern, Luitpoldkreuz für 40 Dienstjahre im Hof-, Staats-, Kirchen und Gemeindedienst, verliehen 1911 bis 1918.

Bronze geprägt und matt vergoldet, an angelöteter breiter Ringöse, durch diese ein offener Bandring. Geprägt wurden die Luitpoldkreuze im Hauptmünzamt München.

Gute, etwas getragene Erhaltung, die Vergoldung stellenweise berieben. Ohne Band.

Das Luitpoldkreuz wurde durch Prinzregent Luitpold am 24. Februar 1911 aus Anlass seines bevorstehenden 90. Geburtstages, dem 12. März 1911, für Personen beiderlei Geschlechts, „die im Hof-, Staats-, Kirchen und Gemeindedienst vierzig Jahre treu und ehrenvoll gedient haben“, gestiftet. An die Mitglieder des Ludwigsorden, an Inhaber des militärischen Dienstauszeichnungskreuzes I. Klasse und an Personen, die auf dasselbe Anwartschaft hatten, wurde es nicht verliehen. Personen, welche am 12. März nicht mehr im Dienst waren, konnten das Kreuz nachträglich erhalten, wenn sie die geforderten Bedingungen während ihrer Dienstzeit erfüllt hatten. Üblicherweise musste es von dem oder der zu Dekorierenden selbst beantragt werden. Nach dem Tod des/der Beliehenen war es ebenso zurückzugeben wie nach Verleihung des Ludwigsordens.

Literatur: Bergmann, Werner. Das Luitpoldkreuz. Ein kurzlebiges Ehrenzeichen im Königreich Bayern für 40-jährige Dienstzeit im Hof-, Staats-, Kirchen und Gemeindedienst (1911–1918). In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik Nr. 103 (Juni 2016). S. 139–142.

Artikelnummer: 04519
100,00 €