VERKAUFT - Bayern, Prinzregent-Luitpold-Medaille in Bronze

Königreich Bayern, Prinzregent-Luitpold-Medaille in Bronze, verliehen 1905 bis 1912.

Verliehenes Exemplar aus Fertigung des Hauptmünzamtes München. Wohl Messing geprägt und verkupfert, mit dem hochreliefiertem Bildnis des Prinzregenten, an angelöteter stabiler Ringöse mit geschlossenem, buntmetallenem Bandring. Dieses Exemplar wurde, wahrscheinlich durch bzw. im Auftrag des Trägers, nachträglich vergoldet.

Gute, leicht getragene Erhaltung, die Vergoldung nur minimal berieben. An etwa 10 cm langem „statutenmäßigem“ Band, dieses jedoch wohl jünger.

Durch die private Vergoldung außerordentlich attraktives Exemplar dieser populären Medaille!

Ex 69. Wormser Militaria-Auktion, Worms-Pfeddersheim, vom 4. Juni 2022.

Die Prinzregent-Luitpold-Medaille wurde durch Prinzregent Luitpold am 30. Juni 1905 als Verdienst- und Gedenkmedaille in drei Stufen – Bronze, Silber und Gold – gestiftet. Nach § 1 der Stiftungsurkunde verlieh Prinzregent Luitpold sie „aus eigener Bewegung“. Ab dem 12. März 1911 konnten alle Stufen zusätzlich mit Krone verliehen werden. Außerdem wurde die bronzene Medaille unter diesem Datum allen Offizieren und älteren Unteroffizieren, die die Jubiläumsmedaille von 1905 nicht besaßen, als „Prinzregent-Luitpold-Medaille am Bande der Jubiläumsmedaille“ verliehen, ebenso den Offizieren, Reserveoffizieren, Kapitulanten und Beamten der Kaiserlichen Marine, soweit diese die bayerische Staatsangehörigkeit besaßen. Hierdurch wurde die bronzene Medaille quasi zu einer Erinnerungsmedaille herabgestuft. Die Verleihungen endeten mit dem Tod des Prinzregenten am 12. Dezember 1912.

Literatur: Bergmann, Werner. In Treue fest. Die „Prinzregent Luitpold-Medaille“ des Königreichs Bayern (1905, 1911). In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik Nr. 71 (Februar 2011). S. 15–20.

VERKAUFT.

Artikelnummer:
6309

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