Deutsches Reich, Deutsche Ehrendenkmünze des Weltkrieges mit dem Kampfabzeichen, an 3er Feldspange

Deutsches Reich, 3er Feldspange eines Veteranen des Weltkrieges, der ausschließlich private „Erinnerungsauszeichnungen“ erwerben konnte, mit folgenden „Auszeichnungen“:

• Ordensrat der Deutschen Ehrenlegion des Verbandes national gesinnter Soldaten e. V., Berlin, Deutsche Ehrendenkmünze des Weltkrieges am schwarz-weiß-roten Ordensbande mit dem Kampfabzeichen;

• Vereinigung Preußischer Kriegsteilnehmer im Deutschen Kriegerbund 1914/18 e. V., Leipzig, Preußisches Kriegserinnerungskreuz für Kämpfer mit Schwertern;

• Deutsches Reich, Regiments-Erinnerungskreuz der ehem. Deutschen Wehrmacht, mit Schwertern.

Größere Ausgabe mit 25-mm-breiten Bändern und entsprechend größeren Auflagen. Straff montierte Bänder, rückseitig braune Stoffabdeckung und kleines Nadelsystem.

Gute, leicht getragene Erhaltung, die Bänder lediglich stellenweise etwas fleckig.

Die Deutsche Ehrendenkmünze des Weltkrieges wurde am 21. September 1921 durch den Ordensrat für die Deutsche Ehrendenkmünze, einem eigens zu diesem Zwecke gegründeten Verein, gestiftet, nachdem absehbar war, dass es nach Revolution und Abschaffung der Monarchie staatlicherseits keine allgemeine Kriegsdenkmünze geben würde. Verliehen wurde sie auf Antrag und gegen eine Gebühr, an praktisch jede*n, der/die nicht explizit „unwürdig“ war. Das Kampfabzeichen war ehemaligen Frontkämpfern vorbehalten, deren Versicherung jedoch ohne weitere Nachweise ausreichend war. Die Entwürfe stammten von dem Maler Franz Stassen, Haupt- und bis 1930 alleiniger Hersteller der Medaillen, aber auch ihrer Verkleinerungen usw. war die Firma J. Godet & Sohn, Berlin.

Literatur: Nimmergut, Jörg. Die Deutsche Ehrendenkmünze des Weltkrieges – D. E. d. W. In: Orden-Militaria-Magazin Nr. 32 (1989), S. 3–7.

Artikelnummer:
5058

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