Deutsches Reich, Treudienst-Ehrenzeichen II. Stufe

Deutsches Reich, Treudienst-Ehrenzeichen II. Stufe, verliehen 1938 bis spätestens 1945.

 

Buntmetall einteilig geprägt und matt versilbert, die Kanten poliert, vorderseitig mit schwarz emailliertem Hakenkreuz. An angelöteter Ringöse mit offenem Bandring, daran das ausgabemäßig konfektionierte Band mit rückseitiger Tragenadel.

 

Ordentliche, etwas getragene Erhaltung, die Versilberung stellenweise berieben oder verputzt.

 

Das Treudienst-Ehrenzeichen wurde durch den „Führer“ und Reichskanzler Adolf Hitler aus Anlass der fünften Wiederkehr des „Tages der nationalen Erhebung“ als Anerkennung für treue Arbeit im Dienste des deutschen Volkes am 30. Januar 1938 gestiftet. Verliehen wurde es für 25- und 40-jährige Dienstzeit an Beamte, Angestellte und Arbeiter des Öffentlichen Dienstes; eine Sonderstufe war für Arbeiter und Angestellte der freien Wirtschaft bestimmt, die es nach 50-jähriger Tätigkeit erhalten konnten.

 

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 48–50.

Artikelnummer:
4668

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