VERKAUFT - Deutsches Reich, Rettungsmedaille am Bande

Deutsches Reich, Rettungsmedaille am Bande, verliehen 1933/34 bis 1945.

 

Offizielle Fertigung der Staatlichen Hauptmünze Berlin, mit der entsprechender Prägung „[Halbmond] 835 PR. M. BLN.“ auf dem Rand. Silber geprägt, an einfacher, angelöteter Ringöse mit offenem Bandring.

 

Gute, etwas getragene Erhaltung, stellenweise leicht zerkratzt und insgesamt mit einer kräftigen, aber unregelmäßigen Patina. An schönem, etwa 21 cm langem Band.

 

Durch Verordnung des Reichspräsidenten über die Verleihung von Abzeichen für die Errettung aus Lebensgefahr vom 22. Juni 1933 wurden nach Vorbild der Medaillen des preußischen Freistaates, die sich wiederum an den Königlich Preußischen Pendants, die seit 1833 bestanden, anlehnten, eine „Rettungsmedaille am Bande“ für Lebensretter, die sich in ganz besonders erheblicher Lebensgefahr befunden hatten, sowie eine „Erinnerungsmedaille“ für Lebensretter, die sich in erheblicher Lebensgefahr befunden hatten, gestiftet. Sie ersetzten die bereits in den meisten Ländern gestifteten Medaillen. Obwohl nun reichsweit einheitlich verliehen, ist die Rettungsmedaille am Bande, gerade in der offiziellen Prägung, recht selten.

 

Literatur: Doehle, Heinrich. Die Auszeichnungen des Großdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen. Berlin 1943. Vgl. S. 58/59.

 

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4596

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