Oldenburg, Friedrich-August-Kreuz I. Klasse, Verleihungsstück

Großherzogtum Oldenburg, Friedrich-August-Kreuz I. Klasse, verliehen 1914 bis 1930.

Mutmaßliches spätes Verleihungsstück aus Fertigung des Hofgoldschmieds Bernhard Knauer, Oldenburg, in geprägtem und geschwärztem Zink, an teilweise buntmetallenem, teilweise wohl ebenfalls zinkenem Nadelsystem.

Der Nadelhaken verbogen, weswegen sich die Nadel nicht mehr schließen lässt. Auch hiervon abgesehen merklich getragene Erhaltung, die Schwärzung beidseitig tragebedingt deutlich berieben. Mit Stolz getragenes, ausdrucksstarkes Exemplar!

Das Friedrich-August-Kreuz wurde am 24. September 1914 von Großherzog Friedrich August für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften sowie sonstige Personen des Großherzogtums und solche, die zu dem Stifter und seinem Lande in näherer Beziehung standen, als Kriegsauszeichnung in zwei Klassen gestiftet, wobei die II. Klasse auch an Daheimgebliebene – dann an einem Band in „verkehrten“ Farben – verliehen werden konnte. Der Entwurf des Kreuzes stammte vom Flügeladjutanten des Großherzog, Oberst von Jordan. Für die I. Klasse lassen sich insgesamt 2339 Verleihungen nachweisen.

Literatur: Volle, Henning. Stiftungen und Erneuerungen von deutschen Orden und Ehrenzeichen im Ersten Weltkrieg. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V. (DGO), Konstanz am Bodensee 2014. Vgl. S. 67–68.

Artikelnummer:
6583

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