Württemberg, Kriegsdenkmünze für einen Feldzug 1866, Zweitstück

Königreich Württemberg, Kriegsdenkmünze für den Krieg 1866, verliehen ab 1866.

Spätere Zweitfertigung der Standardausgabe „Für treuen Dienst in einem Feldzuge“ wohl von der Firma Mayer & Wilhelm, Stuttgart. Bronze oder Messing geprägt, an angelöteter Ringöse mit kleinem, offenem Bandring.

Ordentliche, etwas getragene und wohl auch verputzte Erhaltung. Ohne Band.

Bereits König Wilhelm stiftete am 1. Januar 1840 für sämtliche Offiziere, Militärbeamte, Unteroffiziere und Soldaten, welche in württembergischem Dienst einen Feldzug mitgemacht und dabei „entweder den Kriegsschauplatz betreten oder doch wenigstens die feindliche Grenze überschritten hatten“ eine Kriegsdenkmünze und erneuerte diese 1849 für den „Feldzug in Schleswig-Holstein, denjenigen gegen die badischen Insurgenten, sowie das Gefecht bei Dossenbach“. König Karl erneuerte die Stiftung für den Deutsch-Deutschen Krieg von 1866, und die Medaillen trugen nun sein Monogramm. Insgesamt wurden hiervon 21.238 Denkmünzen geprägt und an das Kriegsministerium geliefert, sicherlich zum größten Teil in der Ausgabe „Für treuen Dienst in einem Feldzuge“. Trotz dieser recht hohen Zahl sind privat beschaffte Zweitstücke verhältnismäßig selten.

Literatur: Klein, Ulrich und Raff, Albert: Die Württembergischen Medaillen von 1864–1933 (einschließlich der Orden und Ehrenzeichen). Stuttgart 2010. S. 31–36.

Artikelnummer:
5204

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