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Preußen, Rettungsmedaille am Bande (4. Typ)

Königreich Preußen, Rettungsmedaille am Bande, verliehen 1833 bis 1918, bzw. bis 1837 als „Verdienstehrenzeichen für Rettung aus Gefahr“.

Probemäßiges, in Silber geprägtes Exemplar des vierten Typs, von dem zwischen 1907 und 1918 in der Königlichen Münze zu Berlin insgesamt etwa 2800 Exemplare geprägt wurden. Hiervon wurden nach Kriegsende nicht mehr benötigte 760 Stück wieder eingeschmolzen.

Gute bis sehr gute, kaum getragene Erhaltung, mit hübscher Patina. Ohne Band.

Die Rettungsmedaille am Bande wurde am 1. Februar 1833 durch König Friedrich Wilhelm III. als „Verdienstehrenzeichen für Rettung aus Gefahr“ gestiftet. Die bereits seit 1802 bestehende größere, nichttragbare Medaille wurde als niedrigere Stufe beibehalten und erhielt den Namen „Erinnerungsmedaille für Rettung aus Gefahr“. Die tragbare Rettungsmedaille galt in Preußen als höchste Friedensauszeichnung; dementsprechend wurde sie an der Ordensschnalle noch vor den (friedensmäßigen) Orden getragen. Bei den offiziellen Exemplaren der tragbaren Medaille lassen sich insgesamt vier verschiedene Prägungen unterscheiden.

Literatur: Tewes, Lothar. Die preußischen Rettungs- und Erinnerungsmedaillen 1833–1918. In: Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg-Preußen (Hrsg.): Numismatisches Heft 2 (1995), S. 85–101.

Artikelnummer: 02653
150,00 €